Celtic Days in Hude Familiensonntag am 17.04.2016

Wir freuen uns sehr über die Einladung des Veranstalters und richten gerne im Rahmen der Celtic Days in Hude Highland Games für Familien aus.

Kulturhof Hude
Parkstraße 106
27798 Hude

Ihr könnt euch in drei Disziplinen ausprobieren.

-Baumstamm Schubsen: hierzu stellen wir euch Stämme in verschiedenen Größen zur Verfügung, da ist auch was für die Kleinen dabei, meine Tochter hat schon Probegeworfen.
-Stein werfen: auch hier stellen wir euch verschiedene Größen zur Verfügung
-Und Seilziehen: Im Team zieht ihr einen Treckerreifen am Seil (hauruck)

Selbstverständlich könnt ihr auch alleine zu uns kommen und euch in den Disziplinen ausprobieren.

Wir freuen uns auf einen tollen Tag in Hude mit viel schottischem Flair.

Der Wettkampf bei den Games beim Märchencamping

Die Wettkampfteilnehmer messen sich wieder in 7 Disziplinen die wir hier nach und nach vorstellen.
Die Erfahrung aus dem letzten Jahr hat uns gezeigt, dass uns eine gute Balance zwischen Kraft und Geschicklichkeit gelungen ist. Kraft ist bei uns keine Vorraussetzung für ein gutes Wettkampergebnis.
Im letzten Jahr haben bei uns zwei Teilnehmer den ersten Platz gemacht, die noch nie zuvor an Highland Games teilgenommen hatten.

Es messen sich 2er-Clans in folgenden Disziplinen:
-Baumstammschupsen 3,40m 20kg
-Steinwurf schwer 20kg
-Steinwurf 7kg
-Hammer werfen 9,5kg
-Speer werfen auf Bodenziel
-SeilziehenTreckereifen
-Bogenschiessen (betreut und zur Verfügung gestellt von achimer Bogenschützen e.V.)

Im Vordergrund steht natürlich der Spaß an der Sache und wir freuen uns schon riesig drauf, gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten auf dem Wettkampfplatz zu rackern und zu schwitzen.

pro Libertate (Clanmotto vom Clan Wallace: für die Freiheit)

Highland Games 2016 beim Märchencamping

Der Termin für die Highland Games 2016 steht.

Wir freuen uns, euch am 18.06.2016 auf dem Gelände des Märchencampingplatzes zu begrüßen.

Märchencampingplatz
Zum Steller See 83
28816 Stuhr

Wir haben auch schon erste Zusagen für unser Rahmenprogramm, das werden tolle Games dieses Jahr.

Gaanz großen Dank an dieser Stelle an Uwe und Birgit und das Team vom Märchencamping, dass ihr unser Event auch in diesem Jahr wieder beherbergt…
ihr seit klasse.

Bericht bei Buten und Binnen

 

 

Vielen Dank an Anke Plautz und Team für euren Besuch und den tollen Bericht.

 

Highland Games in der Region

Schottisches Flair in Stuhr

Baumstämme, Hämmer und Speere flogen am Wochenende in Stuhr durch die Luft. 14 Clans traten bei den ersten Highland Games der Region an. Viele Teilnehmer kamen in traditionellen Kilts und sorgten so für schottisches Flair auf den Märchencampingplatz am Steller See in Stuhr.

Kraft und Geschicklichkeit mussten die Teilnehmer bei dem historischen Wettkampf unter Beweis stellen. Seine Wurzeln hat der Wettkampf in Schottland. Aber auch außerhalb des Herkunftslandes sind die Highland Games bekannt – vor allem dort, wo sich Schotten angesiedelt haben. Die Organisatoren des Spektakels in Stuhr, Marco Jaß und Heiko Matz, haben zwar keine familiären Verbindungen zum Norden Großbritanniens, sind aber große Schottlandfans. Als solche riefen sie die Highland Games in der Region ins Leben.

„Das ist schon etwas für echte Kerle“

„Für das erste Mal ist es doch schon relativ erfolgreich“, sagte Matz am Wettkampftag und blickte über das Gelände. Um ihn herum standen überall Männer, die sich im Kilt und mit großer Leidenschaft in den verschiedenen Disziplinen versuchen. Verpflichtend waren der knielange Wickelrock mit Karomuster jedoch nicht. Bei der Veranstaltung stand vor allem der Spaß im Vordergrund.

Handschuhe oder Stollen unter den Sohlen? Fehlanzeige. Bei den Highland Games sind alle Hilfsmittel untersagt. „Das ist schon etwas für Kerle“, meinte Matz und lachte. Die sengende Hitze sorgte mit mehr als 35 Grad für erschwerte Bedingungen, doch die Amateure schlugen sich tapfer.

Beim Baumstammschubsen zählt nicht nur Kraft

Die kriegerische Herkunft der Disziplinen ist teilweise noch sehr offensichtlich wie beim Speer- oder Hammerwerfen. Der Wettkampf stammt aus der Zeit der keltischen Könige, die so schon vor Hunderten von Jahren die tapfersten und kräftigsten Männer für ihre Truppen rekrutierten. Angelehnt an die langjährigen Traditionen traten in Stuhr auch keine Teams, sondern 14 Clans an, die immer aus zwei Männern bestanden.

Eine der bekanntesten Disziplinen ist das Baumstammschubsen, im Original „tossing the caber“ genannt. Dabei geht es nicht nur darum, das etwa 20 Kilogramm schwere und dreieinhalb Meter lange Holzstück besonders weit zu werfen. Der Stamm sollte sich im besten Fall einmal überschlagen und dann möglichst parallel zu einer Linie auf dem Boden landen. Bei den heißen Temperaturen war das ein echter Kraftakt für die Männer. Ächzend und angestrengt brüllten viele in typischer „Highlander-Manier“ ihrem Baumstamm hinterher. Nach den drei Versuchen gab es dann die verdiente Abkühlung am Rasensprenger.

Wiederholung im nächsten Jahr geplant

Viel „leichter“ waren die anderen Aufgaben jedoch nicht: Ein- und zweihändig mussten die Clans noch kiloschwere Steine werfen oder ein mit 220 Litern Wasser gefülltes Faß so schnell wie möglich über eine Strecke von zehn Metern über den Boden ziehen.

Beim Speerwurf ging es um Geschicklichkeit: Drei Wertungsringe mussten aus 17 Metern Entfernung getroffen werden. Der beste Versuch ging in die Wertung mit ein. Wer wollte, konnte in den Wochen vor der Veranstaltung schon einmal üben: Die beiden Organisatoren boten im Vorfeld öffentliche Trainings an. Matz und Jaß sind mit ihren Highland Games sehr zufrieden – so sehr, dass sie auch im nächsten Jahr wieder die kräftigsten Männer und – sofern weibliche Highlander antreten – auch die stärksten Frauen in Stuhr ermitteln wollen.

6. Juli 2015

Presse: Weser-Kurier, Regionalteil (Stuhr), von Femke Liebig, 06.07.2015

Danke Femke für den tollen Artikel, hat Spaß gemacht mit Dir,
wir würden uns freuen, wenn du uns beim nächsten Mal wieder besuchst.

Premiere der Highland Games in Stuhr an

 Baumstammwerfen bei sengender Hitze
Femke Liebich 06.07.2015
Highlandgames Mackenstedt  © Udo Meissner

Möglichst weit soll er fliegen: Trotz der Hitze gaben die Teilnehmer beim Baumstammwerfen alles. (Udo Meissner)

Die historischen Wettkämpfe, die ihre Wurzeln in Schottland haben, finden hierzulande immer mehr Anhänger. Dazu zählen auch Heiko Matz und Sven Schäfer, die die Stuhrer Premiere veranstaltet und an diesem Wochenende viele Gleichgesinnte gefunden haben. „Es ist schon sehr heiß, aber es macht irre viel Spaß“, lautete das Fazit von Stephan Vincon nach den ersten von insgesamt sieben Disziplinen, bei denen vor allem Kraft und Geschicklichkeit gefragt waren. Gerade hatte er einen Treckerreifen in 16,96 Sekunden 15 Meter weit gezogen. Der Bremer ist als Festcamper Dauergast auf dem Platz am Steller See und hatte sich relativ spontan für eine Teilnahme an den Highland Games entschieden. Zusammen mit seinem Schwiegersohn Thomas Thys aus Belgien bildete er eines der insgesamt 15 Teams und versuchte sich im Hammer-, Steine- und Speer werfen sowie beim Bogenschießen oder eben Baumstammschubsen.

Mit der Teilnehmerzahl war Heiko Matz am Sonnabendnachmittag vor allem angesichts der Hitze sehr zufrieden. „Es hat niemand kurzfristig abgesagt, und es gab sogar noch einige kurzfristige Anmeldungen“, freute sich der Organisator. Unter den Teams („Clans“), die größtenteils aus Bremen und Umgebung, aber auch aus Hamburg und Herford anreisten, war auch ein Duo vom Martinshof in Bremen.

Bereits im Vorfeld hatten sich Matz und seine Mitstreiter dafür entschieden, nicht nur die original Highland-Games-Disziplinen wie das Baumstammwerfen ins Programm aufzunehmen. „Bei uns steht vor allem der Spaß im Vordergrund. Und so etwas wie Treckerreifen-Ziehen ist einfach lustig für alle. Bei den richtigen Highland Games treten die Teams stattdessen im Seilziehen gegeneinander an“, erklärte er. Zudem gab es in Stuhr keine Kilt-Pflicht. Dies hielt aber einige nicht davon ab, dennoch im karierten Schottenrock zu starten.

Auf diesen verzichtete auch Heiko Matz nicht. Und auch wenn er an diesem Nachmittag vor allem als Organisator fungierte, war er mit vollem Ehrgeiz bei der Sache. „Ich denke aber, dass wir nur im Mittelfeld landen werden“, so sein Zwischenfazit nach dem Speerwurf. In seinem Berufsalltag schleppt der Versandmitarbeiter nach eigenen Angaben täglich sehr schwere Pakete und liegt somit besonders in den Gewichtsdisziplinen klar im Vorteil. Die Leidenschaft für die Highland Games hat er vor etwa acht Jahren für sich entdeckt, seitdem tritt er jährlich bei schottischen Wettkämpfen im Harz an.

Sein Ziel ist es jetzt, eine sogenannte „Interessengemeinschaft Highland Games“ zusammen zu bekommen, die zukünftig gemeinsam zu Wettkämpfen fährt. Als feste Institution könne er sich demnach auch die Stuhrer Highland Games vorstellen.

Bei der nächsten Auflage könnten dann auch Benno Buhlmann und Michael Modzel aus Bremerhaven wieder mit von der Partie sein. Die beiden hatten sich ebenfalls relativ kurzfristig für eine Teilnahme entschieden und feierten am Sonnabend sozusagen ihr Debüt am Baumstamm. „Am Einfachsten geht noch das Bogenschießen, aber das Baumstammschubsen ist schon nicht ohne“, stöhnte Benno Buhlmann, während er sich den Schweiß von der Stirn wischte. Dieser floss – kein Wunder – in Strömen. Als kleine Abkühlung für zwischendurch diente ausschließlich ein aufgestellter Rasensprenger. Dementsprechend sehnsüchtig erwarteten die Teilnehmer nach dem Ende der Wettkämpfe den Sprung in den Pool oder den See.

Das Wetter und die extremen Bedingungen haben laut Heiko Matz wohl auch dazu beigetragen, dass die Besucherzahlen mit etwa 150 Menschen eher gering waren. Darum wünscht er sich schon jetzt für die nächste Auflage mindestens zehn Grad weniger. „Einige Clans hatten zwar ihre Anhänger dabei, aber ich hatte mir gewünscht, dass noch ein paar mehr Zuschauer kommen würden“, verriet er. Für diese hatte er schließlich auch ein kleines Rahmenprogramm mit einer Whisky-Verköstigung des Scotch-Clubs aus Bremen und Live-Musik von Scared Harp zusammengestellt. „Für das nächste Mal werden wir dieses aber noch weiter ausbauen“, kündigte Matz kurz vor der Siegerehrung an. Bei dieser wurde das Team Steineschmeißer zum Sieger vor den Mannschaften Drago und Balls of Steel gekürt.